erste Ideen-für Sie.
Aus dem Bauch heraus: Antworten Sie spontan JA oder NEIN?
- Ich kenne meine Stärken.
- Am Abend bin ich zufrieden mit meinem Tag.
- Ich weiß genau, was ich brauche, damit es mir gut geht.
- Veränderungen meistere ich ohne Probleme.
- Ich kann gut entscheiden, was ich möchte.
Was sagt Ihnen Ihr Gefühl: mehr NAJA als JA?
ein stückchen tiefer...
Stellen Sie sich eine Skala von 0 bis 10 vor - 0 ist "gar nicht", 10 ist "besser geht`s gar nicht". Wie antworten Sie, ganz spontan und aus dem Bauch heraus?
- Wie gut kennen Sie Ihre Stärken?
- Wie leicht fällt es Ihnen, Veränderungen anzugehen?
- Wie sicher wissen Sie, was Ihnen gut tut?
- Wie zufrieden sind Sie mit dem, was Sie beruflich tun?
- Wie gut können Sie mit Streß umgehen?
- Wie leicht entscheiden Sie Ihren nächsten Schritt, wenn in Ihrem Leben Fragen auftauchen?
- Wenn Sie auf den heutigen Tag schauen: wie zufrieden werden Sie am Abend sein?
Fertig?
Sie möchten vielleicht bei einigen Fragen gefühlt lieber mehr Punkte vergeben können
und sind unsicher, wie Sie dorthin gelangen können?
Die 3 besten Tips für mehr Gelassenheit
ES IST, WIE Es IST.
Wechseln Sie die Perspektive.
Sie drehen sich im Kreis, eine Situation scheint verfahren, eine Lösung für ein Problem nicht in Sicht? Nehmen Sie es, wie es ist - beobachten Sie, ohne zu bewerten. Wie ein Foto auf Ihrem Smartphone. Und wechseln Sie die Perspektive: Stellen Sie sich vor, Sie sitzen mit 90 Jahren vergnügt in Ihrem Schaukelstuhl (so etwas ähnliches wird es wohl dann immer noch geben) und blicken auf heute zurück - was würden Sie sich, Ihrem jüngeren Ich, raten?
Was wären die spontanen Worte, die Sie an sich selbst richten?
Schreiben Sie sie auf, legen Sie sie beiseite - und schauen Sie morgen, ob sich damit vielleicht ein neuer Weg für Sie auftut.
Wir können die Welt nicht anhalten, sie dreht sich immer weiter - wir können diese Tatsache annehmen lernen und unseren Blick auf sie und auf uns mit einem Perspektivwechsel jederzeit verändern .
Atmen hilft.
Im größten Streß verselbständigt sich unser Körper. Das Gehirn schaltet auf Alarmmodus: es schüttet Hormone aus, die Muskulatur spannt sich an, das Herz schlägt schneller.
Nur so haben wir früher in grauer Vorzeit als Spezies überleben können. Der berühmte Säbelzahntiger, der da vor uns stand und drohend die Zähne fletschte, bereit zum Angriff, zwang unsere Vorfahren dazu, Automatismen zu bilden, um zu überleben. Reflexartig wirken diese noch heute, evolutionär sind wir Menschen schließlich erst einen Wimpernschlag in der Geschichte mit dabei. Im Alarmmodus können wir kämpfen, flüchten oder "erstarren vor Schreck" - gesteuert von unserem Gehirn, was als Schaltzentrale extrem schnell reagiert und unseren im Vergleich dazu extrem langsamen Verstand einfach links überholt.
Ein gutes Mittel zur Entspannung, was Sie IMMER dabei haben: atmen. Zum Beispiel so:
Durch die Nase einatmen - zählen Sie dabei innerlich bis 4. Halten Sie dann die Luft an (sagt man das nicht auch zu jemandem, der sich aufregt?) - zählen Sie dabei bis 7. Danach atmen Sie durch den Mund aus - und zählen dabei bis 8. Das alles dreimal hintereinander. Beobachten Sie, was passiert. Ihr Nervensystem reguliert sich herunter. Die Muskeln entspannen sich. Der Säbelzahntiger verzieht sich sozusagen in`s Dickicht. Probieren Sie es einmal aus - es funktioniert überall. Unauffällig in der nächsten Videokonferenz, zu Hause auf dem Sofa, unterwegs, wenn die Ampel vor Ihnen immer noch nicht grün wird oder beim Einkaufen, wenn Sie mal wieder an der "falschen" Kassenschlange stehen
(es ist, wie es ist - erinnern Sie sich?).
Abends...
Um den Kopf "frei" zu machen, hilft es nicht nur, rechtzeitig unsere elektronischen Begleiter abzuschalten (die Wissenschaft rät 30 Minuten vor dem Schlafengehen dazu). Vielleicht lassen Sie stattdessen den Tag wie einen kurzen Film vor Ihrem inneren Auge vorbeiziehen. An welche Szenen denken Sie gern zurück? Welche Momente gibt es, in denen Sie jemandem oder etwas dankbar sein können? Schreiben Sie 5 kurze Gedanken dafür auf, vielleicht in einem schönen Nobizbuch oder auf Klebezettel, die Sie sammeln und einmal in der Woche auf ein größeres Bild kleben können. Versuchen Sie das 4 Wochen lang - und beobachten Sie, ob sich so etwas in Ihrem Alltag ändert. Vielleicht verschiebt sich Ihr Fokus auf die schönen Momente, die jeden Tag auf Sie warten, manchmal versteckt oder undeutlich - und doch sind sie da. Und falls es mal ein wirklich mieser Tag war - blättern Sie in Ihrem Buch oder schauen auf das große ganze Bild, was es alles schon bis dahin gab.
Ich bin gespannt - vielleicht haben Sie Lust, mir davon zu erzählen?